Wer in die Natur fährt, um sich zu entspannen, zu grillen und eine schöne Zeit zu verbringen, nimmt oft Streichhölzer mit. Doch heutzutage geht es auch ohne. Man kann nämlich mit einer normalen Batterie ein Feuer entzünden. Es empfiehlt sich, ein paar neue Batterien zu kaufen und sie in der Kleidung, im Auto oder im Rucksack aufzubewahren. Das ist besonders wichtig, falls man die Streichhölzer einmal vergisst.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Entzünden eines Feuers mit einer Batterie
Bevor du beginnst, musst du deine Ausrüstung vorbereiten! Folgendes benötigst du:
- Ein Ort, an dem kein starker Wind weht.
- Holz als Brennstoff, also Brennholz, Hackschnitzel, Äste. Vorzugsweise trocken.
- Trockenes Gras, Blätter, Papier oder Watte.
- Akku-Typ AA, AAAoder eine andere 1,5-Volt-Batterie.
- Alufolie von Zigaretten, Kaugummi oder Bonbons. Eine Seite sollte mit Papier beklebt sein. Normale Alufolie ist auch geeignet.
Bitte achten Sie darauf, dass während dieser Veranstaltung Brände verhindert werden.
Schritt 1.
Um ein Feuer zu entzünden, häuft man trockenes Gras zu einem kleinen Haufen auf. Darauf legt man Zweige oder dünnes Anzündholz. Wichtig ist, dass alles trocken bleibt, damit das Feuer beim ersten Versuch brennt.
Schritt 2.
Bereiten wir nun das Zündelement vor. Schneiden Sie dazu mit einer Schere einen 1–1,5 cm breiten Streifen Alufolie ab. Schneiden Sie die Mitte schmaler, etwa 1–2 mm. Dies ist der schwierigste Teil, da ein falscher Schnitt die Folie beschädigen kann. Konzentrieren Sie sich daher beim Anzünden und arbeiten Sie gleichmäßig.
Im Wald findet man eher keine Schere, aber wahrscheinlich ein Messer. Zum Zuschneiden legt man die Folie auf einen flachen Stein oder Baumstumpf und schneidet vorsichtig überstehendes Material ab.
Schritt Nr. 3.
Wenn Sie Kaugummi- oder Zigarettenfolie verwendet haben, ist daran Papier angeklebt, was von Vorteil ist. Der Kontakt ist sicherer und das Feuer entzündet sich dadurch schneller. Wenn Sie Schokoladenfolie oder normale Lebensmittelfolie verwendet haben, müssen Sie die Mitte des Stücks sorgfältig mit Watte, einer Serviette, Papier (vorzugsweise Toilettenpapier) usw. umwickeln.
Legen Sie das Zündelement in ein vorbereitetes, trockenes Feuer. Verbinden Sie die Kontakte mit den Batteriepolen. Sobald Sie Funken und Rauch sehen, pusten Sie hinein; der Luftzug fördert die Verbrennung.
Wie man mit einer Batterie ein Feuer entzündet, ist nun also klar.
Es klappt vielleicht nicht immer beim ersten Mal.
Damit alles wie geplant verläuft, befolgen Sie einfach diese Grundregeln:
- Die Folie sollte in der Mitte nicht dicker als 2 mm sein.
- Papier, Watte und andere brennbare Gegenstände müssen sehr genau auf der Platte aufliegen.
- Sobald Rauch oder Funken aufsteigen, pusten Sie.
- Für einen stärkeren Effekt verwenden Sie 2 in Reihe geschaltete Batterien.
Wenn die Zündung nicht erfolgt, dünnen Sie die Folie in der Mitte noch weiter aus, verwenden Sie zwei Batterien oder tauschen Sie die Batterie aus; sie könnte leer sein. Dadurch zündet das Feuer schneller!
Funktionsprinzip
Es ist eigentlich ganz einfach! Es entsteht ein Kurzschluss, wodurch sich die Folie erhitzt. Je länger dieser Kontakt anhält, desto heißer wird die Folie. Sobald die Temperatur einen hohen Wert erreicht, entzündet sich das daran haftende Papier. Die Flammen greifen auf nahegelegene Gegenstände wie Watte, Moos, trockenes Gras usw. über. Und dann ist es kinderleicht, ein Feuer zu entzünden!











