Viele von Ihnen wissen wahrscheinlich nicht, was Batterie-Depassivierung ist. Manche hören den Begriff sogar zum ersten Mal. Dieser kurze Artikel liefert eine Definition und Erklärung.
Dieses Phänomen tritt hauptsächlich bei Lithium-Thionylchlorid-Batterien auf, die ab Herstellungsdatum bis zu 10 Jahre gelagert werden können. Längere Lagerung in einem Lager, einer Lagerbox oder einem einfachen Karton führt jedoch zur Bildung eines isolierenden Films auf der Oberfläche der Lithiummetallelektrode. Dieser Film besteht aus einer Ansammlung von Lithiumchlorid. Dieser Vorgang wird als Passivierung bezeichnet. Die Bildung dieses Films kann bereits während der Herstellung erfolgen, wenn Lithium mit Thionylchlorid in Kontakt kommt.
Die Folie sorgt für eine geringe Selbstentladung der Batterie und ermöglicht so eine sehr lange Lagerung. Mit der Zeit verdickt sich die Folie jedoch, was zu einem erhöhten Widerstand und einer sinkenden Spannung führt.
Depassivierung ist der Vorgang, bei dem eine dicke Ablagerungsschicht von den Elektroden einer Batterie entfernt wird. Um dies zu Hause durchzuführen, benötigen Sie Folgendes:
- 12-Volt-Lampe. 5 Watt.
- Multimeter.
- Die zu testende Batterie
Nachdem wir nun alle Komponenten beisammen haben, führen wir folgendes Verfahren durch:
- Wir messen die Spannung unter Last. Aufgrund der Passivierung beträgt sie 2,2 Volt.
- Messen Sie weiter, ohne die Lampe auszuschalten. Die Spannung muss 3 V betragen.
- Sobald die erforderliche Spannung auf dem Display des Testers erscheint, ist die Depassivierung erfolgreich! Der Film ist verschwunden.
Diese Prozedur sollte nur vor der ersten Benutzung des Geräts durchgeführt werden. Andernfalls verkürzt sich die Akkulaufzeit.
Falls Sie etwas nicht verstehen, können Sie sich ein Video ansehen, das die Depassivierung von Batterien erklärt!









Toller Artikel. Danke.